So startest du mit deinem Hund gut in den Herbst

Buntes Laub, gemütliche Abende auf dem Sofa, Kürbissuppe … wir bei tails.com lieben den Herbst! Und wir kennen einige Hunde, die voller Freude in die raschelnden Blätterhaufen springen. Aber wie jede Jahreszeit bringt auch der Herbst ein paar kleinere und größere Gefahren mit sich. Und diese sollte man im Kopf behalten, wenn man den Herbst mit seinem Vierbeiner rundum genießen möchte.

Die Kälte ist zurück

Der Sommer ist vorbei, Zeit für dicke Kuschelpullis, denn die Kälte kommt in kleinen (oder auch großen Schritten) wieder zurück. Für nordische Hunderassen, wie Huskys und Hunde mit dickem Fell, wie Bobtails oder Neufundländer sind kalte Temperaturen eine willkommene Abwechslung. Kleinere Rassen und solche mit eher kurzem Fell (Windhunde, Pinscher, Chihuahuas usw.) kannst du mit einem Pulli oder Mäntelchen schützen, vor allem, wenn es nach draußen geht. Denn diese sind nicht nur einfach ein Modeaccessoires, sondern helfen deinem Vierbeiner dabei, sich auch in den kälteren Monaten richtig wohlzufühlen. Achte nur darauf, dass die Hundekleidung gut sitzt und ihn nicht in seiner Bewegungsfreiheit einschränkt.
Und zu Hause gibt es einfach nichts Schöneres als eine kuschelige Decke, in der sich dein Hund nach seinem Herbstspaziergang verkriechen kann.

             Kälte und Feuchtigkeit sind zwei Faktoren, die oftmals Gelenkbeschwerden verschlimmern. Deshalb solltest du jetzt besonders darauf achten, wenn dein Hund schon etwas älter ist, bereits Vorerkrankungen hat oder empfindlich in diesem Bereich ist. Passe gegebenenfalls die Länge der Spaziergänge an und wende dich an deine Tierärzt*innen, wenn du weitere Fragen hast.

Die Jagdsaison ist eröffnet

Gleichzeitig mit dem Herbst beginnt auch die Jagdsaison auf unseren Feldern und in unseren Wäldern. Jäger und Spaziergänger müssen also für einige Zeit miteinander auskommen. Deshalb ist es wichtig, ein paar Regeln zu beachten, damit ihr mit euren Vierbeinern weiterhin entspannt spazieren gehen könnt.

Informiert euch bei eurem Rathaus über die Jagdtage und vermeidet dann am besten die Jagdgebiete. Bleibt im Wald auf den gekennzeichneten Wegen und lasst euren Hund auf keinen Fall frei laufen. Denn Jagdunfälle können schnell durch Verwechslungen geschehen. Daher empfiehlt es sich auch, ein auffälliges Halsband oder sogar ein Leuchthalsband zu verwenden, sowie Glöckchen anzubringen, damit ihr immer gut gehört und gesehen werdet!

Vorsicht Zecken!

Im Herbst sind auch die Zecken wieder äußerst aktiv. Trockenes Laub und nasses Holz sind der perfekte Tummelplatz für diese kleinen Spinnentiere. Deshalb solltest du das Fell deines Hundes nach jedem Spaziergang gründlich absuchen, insbesondere, wenn er sehr langes Fell hat. Das kann unter Umständen sehr aufwändig sein, aber kann ihn vor sehr schweren Krankheiten schützen.

Wenn du eine Zecke entdeckt hast (oftmals verstecken sie sich in Hautfalten oder an schwer erreichbaren Stellen), entferne sie ausschließlich mit einer speziellen Zeckenzange. Desinfiziere danach die Stelle gründlich. Solltest du das Gefühl haben, die Zecke nicht vollständig entfernen zu können, gehe lieber zu deinem Tierarzt.

Du kannst zudem das Risiko von Flöhen und Parasiten reduzieren, wenn du immer darauf achtest, dass die Behandlungen regelmäßig durchgeführt werden.

Die Pilze sprießen

Viele Wildpilze sind für Hunde giftig

Da bekommt man richtig Lust, sich im Wald auf die Suche zu machen. Allerdings ist das für unsere Hunde ein ziemlich gefährliches Thema, denn sie können genießbare nicht von giftigen Pilzen unterscheiden. Deshalb empfiehlt es sich, deinen Hund gar keine Pilze fressen zu lassen. So weiß er, dass diese für ihn tabu sind.

Das Kommando „Aus“ sollte daher gut funktionieren, damit dein Hund sofort davon ablässt, ganz gleich, was er in der Natur aufspürt. Und falls dein Vierbeiner ein kleiner Abenteurer ist, der neugierig alles probieren muss, was ihm vor die Nase kommt, solltest du ihn im Wald lieber nicht von der Leine lassen.

Falls dein Hund dennoch einen Pilz frisst oder du vermutest, dass er etwas erwischt hat, was potenziell giftig ist, kontaktiere umgehend deine*n Tierärzt*in, um dich beraten zu lassen.

Gassigehen bei schlechtem Wetter

Im Allgemeinen ist der Herbst eine sehr regenreiche Jahreszeit. Dein Hund mag Regen? Umso besser, dann wird er sich nicht weigern, auch bei feuchtem Wetter Gassi zu gehen. Danach solltest du ihn dann gut abtrocknen, damit seine Haut nicht feucht bleibt und er sich nicht erkältet.

Für Hunde, die beim ersten Regentropfen schon die Nase rümpfen, empfiehlt sich ein Regenmantel. So bleibt er einigermaßen trocken und zudem wärmt die zusätzliche Schicht auch noch.

Und mit dem Regen kommt natürlich auch der Matsch! Vor allem, wenn man auf dem Land lebt, lauern überall Matschpfützen und schlammige Wege. Der Matsch kriecht tatsächlich in jede Hautritze und überall ins Fell. Wenn das Abtrocknen nach dem Spaziergang nicht ausreicht, empfiehlt sich eine lauwarme Dusche, damit keine Reste zurückbleiben.

Und das erwartet uns außerdem im Herbst:

Es wird früher dunkel. Das solltet ihr für eure Spaziergänge immer im Hinterkopf behalten. Natürlich könnt ihr auch im Dunkeln raus, aber lange, abenteuerliche Spaziergänge empfehlen sich eher während des Tages, damit du deinen Hund gut im Auge behalten kannst.

Wenn sich euer Rhythmus aufgrund der Zeitumstellung verändert und sich damit auch die Mahlzeiten für deinen Hund verschieben, solltest du dies schrittweise angehen. Denn unsere Hunde (und ihre Mägen) mögen Routine und verstehen vielleicht nicht, warum sich die Fütterungszeit geändert hat.

Und schließlich ist die Herbstzeit oftmals auch die Zeit für einen Fellwechsel (zumindest bei manchen Hunden). Falls dein Hund dazugehört, bürste ihn regelmäßig, um ihm zu helfen, sein Winterfell vorzubereiten.

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